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!חג שמח

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!שלום וחג שמח "Schalom ve Chag Sameach!" (Hallo und schönen Feiertag!) Das Wochenende ist zwar schon vorbei, aber egal... In diesem Post soll es ein bisschen um die jüdischen Feiertage gehen, die ich in den letzten Wochen miterleben durfte, und um deren Hintergründe und Bedeutungen. Das erste Fest war das jüdische Neujahr "Rosch Ha-Schana", darauf folgend zehn Tage später das Versöhnungsfest Jom Kippur und anschließend das Laubhüttenfest Sukkot, das mit Simchat Torah endet. Ich habe diese Feiertage alle mit meiner Gastfamilie hier erlebt, wobei die Familie nicht sehr religiös ist. Es war für mich also manchmal schwer einzuschätzen, ob das jetzt gerade nur die "Basics" sind, die wir beten/feiern, und wie sehr sich da die Rituale und Zeremonien in verschieden religiösen Familien unterscheiden. Außerdem sind die Feiertage geprägt von vielen eigenen/familiären Traditionen, die in anderen Kreisen so vielleicht nicht üblich wären - dies sind dann aber Deta...

! ברוכים הבאים לנהריה

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Ankunft in Nahariya  " !ברוכים הבאים לנהריה " "Berukhim Haverim le Nahariya!" sagte unsere Chefin Iris am Bahnhof in Nahariya, als meine Mitfreiwillige Vanessa und ich dort am 25. September nachmittags ankamen. Herzlich Willkommen in Nahariya! Nach einer entspannten Zugfahrt von Jerusalem über Tel Aviv in den Norden standen wir plötzlich in Nahariya und haben uns neugierig umgeschaut. Straßen, Läden und Gebäude wirkten noch fremd und etwas chaotisch, doch ich sollte sie in den nächsten vier Wochen noch viel besser kennen lernen. Iris hat uns sehr warm empfangen und wir sind zunächst zu unserer Wohnung gefahren. Dort haben wir aber eigentlich nur kurz unser Gepäck abgestellt, uns kurz umgeschaut und überlegt, was wir für den Anfang einkaufen müssen. Dann ging es auch schon weiter: Gemeinsam mit Iris sind wir zunächst zur Stadtbibliothek und zum Musikzentrum gefahren. Iris´ Sohn hatte dort einen Termin und für uns war es eine wunderba...

שלום ירושלים

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Seminar in Hirschluch Am 2. September ging es los! Vollgepackt mit ewig vielen Dingen und mehr oder weniger vielen Erwartungen auf das was kommt, ging es zunächst nach Hirschluch, ein winziger Ort außerhalb von Berlin. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste veranstaltet dort jedes Jahr das Vorbereitungsseminar für alle Freiwilligen, die von dort dann eine Woche später in alle verschieden Länder und Abenteuer aufbrechen. Mit insgesamt 150 Menschen auf einem Flecken zu leben, ist durchaus herausfordernd, doch es ist gleichzeitig auch sehr spannend, so viele Menschen kennen zu lernen und durch Spiele und Gespräche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu finden. In Kleingruppen, sogenannten TABs (Thematische ArbeitsBausteine), Vorträgen und kreativen Programmpunkten wurden, bzw. konnten wir uns auf das kommende Jahr schon ein wenig vorbereiten. Die Kleingruppen waren nach den Projektbereichen eingeteilt, d.h. ich war mit ca. 11 anderen Personen in einer Gruppe, ...